Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

Maßnahmen zur Gesundheitsförderung

Mit verschiedenen Maßnahmen und Ansätzen zur Gesundheitsförderung stellt auch die Weltgesundheitsorganisation WHO den „Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens“ in den Vordergrund. Dabei geht es der WHO vor allem um eine Stärkung der Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Die individuellen Fähigkeiten, sich selbst um seine Gesundheit zu kümmern und Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention zu ergreifen, haben dabei einen hohen Stellenwert. Denn bekannterweise ist Vorbeugen besser als Heilen. Damit rücken alle Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und Prävention in den Mittelpunkt. Darunter versteht man alle Vorkehrungen, mit denen sich Krankheiten, Behinderungen, Pflegebedürftigkeit und Unfälle verhindern oder mindestens verzögern lassen.

Ansätze und Maßnahmen

Im allgemeinen Verständnis werden mehrere Ansätze und Maßnahmen zur Gesundheitsförderungexterner Link verfolgt. Zunächst gibt es den medizinischen Ansatz, der präventive Maßnahmen in den Vordergrund stellt. Hier sollen vor allem Krankheiten vermindert werden und durch medizinisches Eingreifen die Gesundheit gefördert und wenn möglich verbessert werden. Darüber hinaus will man gezielt den einzelnen Menschen in unserer „Risikogesellschaft“ dazu anhalten, sein Verhalten zu ändern und einen gesünderen Lebensstil anzunehmen. Hier sieht man in gesundheitspolitischen ebenso wie in medizinischen Fachkreisen den Schlüssel zu einer Verbesserung der individuellen Gesundheit.

Aufklärungsansatz

Ein weiterer Ansatz ist die Gesundheitsaufklärung. Die Menschen sollen kompetent gemacht werden und das Wissen und die Fähigkeiten erhalten, sich selbst aktiv um ein gesünderes Verhalten zu bemühen. Darüber hinaus ist es wichtig, dass der Einzelne selbst einschätzen kann, über welche Eigenverantwortung und Selbstbestimmung er verfügt, um Maßnahmen zur Gesundheitsförderung zu ergreifen.

gesundheitsvorsorgeHintergrund dieser Ansätze und Maßnahmen ist, dass – insbesondere in unserer westlichen Industrie- und Wohlstandsgesellschaft – immer mehr Menschen aufgrund eines ungesunden Ernährungs- und Lebensstils chronisch erkranken. In der Auflistung der Risikofaktoren finden sich einseitige Ernährung, zu wenig Bewegung, Rauchen und Alkohol sowie Stress in Beruf und Alltag. In einer Erhebung über die Folgekosten heißt es wörtlich: „In Deutschland werden für die Behandlung chronischer Krankheiten an Herz-Kreislauf, Skelett und Muskeln jährlich viele Milliarden Euro ausgegeben.“ Eine Zahl, die sich mit gezielter Prävention und Maßnahmen zur Gesundheitsförderung stark vermindern ließe.


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